Ein Hobby kann einem Date einen natürlichen Mittelpunkt geben. Am besten beginnt ihr mit etwas, das beide wirklich ausprobieren möchten, statt eine Aktivität zu wählen, um jemanden zu beeindrucken oder zu prüfen.
Frage nach dem Erlebnis, nicht nur nach dem Hobby
Wer Spiele mag, bevorzugt vielleicht gemeinsame Rätsel gegenüber Wettkampfturnieren. Wer Kunst mag, möchte möglicherweise lieber eine Ausstellung besuchen als an einem Workshop teilnehmen. Frage, was die Person an einer Aktivität schätzt, bevor du ein Date darum planst.
Biete eine konkrete Auswahl an: „Hättest du lieber Lust auf ein kurzes Brettspiel im Café oder auf einen Zeichenkurs? Ich bin bei beidem noch am Anfang.“ Ehrlichkeit über deine Erfahrung verhindert, dass der Abend unerwartet zur Unterrichtsstunde wird.
Vereinbart, wie ihr mitmachen möchtet
Erkläre bei einem Spiel die Regeln, ohne jede Entscheidung zu übernehmen. Du kannst einmal Hilfe anbieten und dann der anderen Person überlassen, ob sie mehr möchte. Wenn der Wettbewerb frustriert, wechselt die Aktivität, statt das Ergebnis als Aussage über eure Kompatibilität zu deuten.
Prüfe bei einem Kurs oder einer Gruppenveranstaltung die Kosten, Barrierefreiheit und Buchungspflicht. Frage nach, bevor du Freunde einlädst. Ein Date, das plötzlich zu einer großen Gruppenunternehmung wird, kann sich ganz anders anfühlen als der vereinbarte Plan.
Erkläre Leistungen nicht mit der Identität
Mache keine Witze, die Fähigkeiten, Geschmack oder Verhalten deines Gegenübers mit dessen Geschlecht erklären. Die Person beschreibt ihre Vorlieben selbst.
Frage am Ende, was ihr gefallen hat und was sie ändern würde. Vielleicht entdeckt ihr ein gemeinsames Hobby oder erfahrt einfach, dass ihr lieber bei einem Kaffee redet. Beides sind hilfreiche Erkenntnisse.
Weiterführende Informationen
Love is respect: persönliche Grenzen verstehen. Die Beispiele oben sind redaktionelle Vorschläge, keine Forschungsergebnisse oder Erfolgsgarantien.