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Das Ende des Kontakts planen, ohne die Beziehung wiederaufzunehmen

Einen Kontakt zu beenden kann mehr bedeuten, als eine letzte Nachricht zu senden. Überlege, welche Kommunikationswege noch offen sind, welche praktischen Angelegenheiten unerledigt bleiben und ob du überhaupt eine Antwort möchtest. Kein Text kann garantieren, wie eine andere Person reagiert. Dieser Leitfaden bietet allgemeine Fragen zur Planung, keinen persönlichen Sicherheitsplan und keine Anleitung für Notfälle.

Entscheide, ob du eine abschließende Nachricht senden möchtest

Wenn du deine Entscheidung mitteilen möchtest und dich dazu in der Lage fühlst, formuliere sie klar: „Ich möchte keinen weiteren Kontakt.“ Stelle kein späteres Gespräch in Aussicht, das du nicht führen willst. Du musst dich weder persönlich noch an einem privaten Ort treffen, damit deine Entscheidung berechtigt ist.

Du kannst dich auch gegen eine Nachricht entscheiden, besonders wenn der Kontakt bereits bedrohlich geworden ist oder du zuvor schon eindeutig abgelehnt hast. Es geht nicht darum, eine perfekte Erklärung zu liefern, welche die andere Person akzeptiert. Wenn du glaubst, dass unmittelbare Gefahr besteht, suche Hilfe bei den örtlichen Notfalldiensten.

Trenne offene Aufgaben von der Beziehung

Führe nur praktische Angelegenheiten auf, die tatsächlich geklärt werden müssen, etwa die Rückgabe eines gewöhnlichen Gegenstands. Erwäge eine Vorgehensweise, die keine wiederholten Treffen erfordert. Wenn du möchtest, kannst du dafür einen einzigen Kommunikationsweg festlegen, ohne die persönliche Diskussion wieder aufzunehmen.

Zum Beispiel: „Bitte nutze nur E-Mail, um die Abholung des Buches zu vereinbaren.“ Verwende das Eigentum einer anderen Person nicht als Mittel, um sie weiter an dich zu binden. Fragen zu Wohnung, Geld oder rechtlichen Verpflichtungen können passende Informationen erfordern, die über ein Dating-Gespräch hinausgehen.

Prüfe, welche Informationen du weiterhin teilst

Sieh dir sichtbare Profildaten, gemeinsam genutzte Kalender oder andere Vereinbarungen an, die du bewusst eingerichtet hast. Entscheide mithilfe der dienstinternen Einstellungen, welche Berechtigungen du ändern möchtest. Wenn du einen von dir kontrollierten Zugriff entfernst, werden bereits empfangene oder kopierte Informationen dadurch nicht gelöscht.

Prüfe vor dem Blockieren oder Entfernen, ob du relevante Einzelheiten für eine Meldung sichern musst. Bleibe nicht allein deshalb im Gespräch, um weiteres Material zu sammeln. Eine kurze, sachliche Aufzeichnung des Geschehenen kann hilfreicher sein als ein ausgedehnter Streit.

Sage unterstützenden Personen, was du von ihnen erwartest

Wenn eine Vertrauensperson die Situation kennt, bitte sie, deine Kontaktdaten nicht weiterzugeben und nicht ohne Absprache zu vermitteln. Du kannst deine eigene Entscheidung schildern, ohne die private Identität oder Vorgeschichte der anderen Person offenzulegen.

Wenn über ein anderes Konto ein neuer Kontaktversuch erfolgt, musst du nicht wieder mit der Erklärung von vorn beginnen. Prüfe die verfügbaren Meldewege und die Umstände, anstatt anzunehmen, eine frühere Blockierung gelte für jeden Kanal. Den Kontakt zu beenden ist eine Entscheidung über deine eigene Beteiligung; es ist kein Versprechen, dass eine einzelne Maßnahme alles kontrolliert, was die andere Person möglicherweise tut.

Weitere Informationen

eSafety Commissioner: Online-Dating. Die praktischen Beispiele sind redaktionelle Hinweise und weder eine Sicherheitsgarantie noch eine Rechtsberatung.

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